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Stress bewältigen statt vermeiden: 6 Tipps die helfen

„Lisa, du hast zu viel Stress und musst ihn reduzieren, damit es dir besser geht!“. Diesen Satz musste ich mir in den vergangenen Jahren meiner Selbstständigkeit sehr oft anhören. Doch wie man als ehrgeizige Person, die ein Unternehmen aufbauen möchte, den Stress reduzieren? Und wie soll man als (neugebackene) Mama stressfrei durch den Alltag gehen?  Es gibt einfach Situationen im Leben, in denen sich Stress nicht vermeiden lässt. Nichts desto trotz kann man lernen, besser mit Stress umzugehen und sich mit unterschiedlichen „Tools“ helfen, diese Zeit besser und vor allem gesünder zu überstehen.

Inhaltsverzeichnis

Stress bewältigen statt vermeiden: 6 Tipps die helfen

Was ist überhaupt Stress?

Stress wird auch als „unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung“ beschrieben. Stress muss keinesfalls negativ sein und kann uns zu Höchstleistungen anspornen. Der Mediziner Hans Selye unterscheidet zwischen positivem Stress (Eustress), der uns antreibt und negativem Stress (Disstress), der uns belastet sowie Körper und Geist schadet.

Stress setzt in uns eine Reihe an Prozessen in Gang und kann sich auch körperlich in Form von einem erhöhten Puls, angespannten Muskeln, Zittern oder schnellerem Atmen zeigen. Bei Stress schüttet unser Körper Stresshormone aus und steht quasi unter Hochspannung. Besteht diese Hochspannung dauerhaft (chronischer Stress), können sich einige körperliche Probleme bemerkbar machen. Man wird generell unruhiger, hat Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, fühlt sich permanent erschöpft sowie verspannt und bekommt womöglich auch Magen-Darm-Beschwerden, wie einen Reizdarm.

Negativer Stress ist also definitiv ungesund und schwächt auch dein Immunsystem. Doch wie entflieht man diesem Teufelskreis?

Stress bewältigen statt Stress vermeiden

In diesem Beitrag möchte ich dir MEINE persönlichen Favoriten zur besseren Stressbewältigung vorstellen. Immerhin habe ich mittlerweile einiges an Erfahrung gesammelt 😉 Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich mich in die Arbeit gestürzt und 70-80 Stunden pro Woche an meinem Baby Koch mit Herz gearbeitet. Ich gab unglaublich viele Kochworkshops, startete mit dem Blog, schrieb mein 1. Kochbuch und arbeitete nebenbei noch an Projekten wie low carb Produkten, E-Books, Vorträgen, Kooperationen, etc.! Ich liebe meine Arbeit, weshalb mich der Stress (den ich mir hauptsächlich selbst gemacht habe) nicht störte.

Doch leider wurde aus positivem Stress immer mehr negativer Stress. Nach einigen Monaten schlichen sich immer mehr körperliche „Problemchen“ ein, für die aber keine sichtbare Ursache finden konnte. Ein Reizdarm, Hautprobleme, Haarausfall, Schlafprobleme, Gewichtszunahme und das Ausbleiben der Periode bereiteten mir mehr und mehr Sorgen und sorgten für zusätzliche Stress. Nach langem Suchen fand ich endlich eine Ärztin, die mir Antworten liefern konnte. Ihre Worte werde ich nie vergessen: „Wenn du so weiter machst, läufst du geradeaus in ein Burnout“. Puh, das war ein Schlag ins Gesicht. Sie erklärte mir auch die Zusammenhänge von Stress und meinen körperlichen Beschwerden und gab mir Tipps, wie ich besser und klüger mit meiner beruflichen Situation und dem damit verbundenen Stress umgehen kann.

Stress Signale erkennen

Seitdem beschäftige ich mich eingehend mit dieser Thematik und versuche wieder mehr auf meinen Körper zu hören um Stress-Signale schneller zu erkennen. Zudem lernte ich im Laufe der letzten Jahre, wie ich mich selber vor negativem Stress schützen kann und welche Hilfsmittel es gibt, stressige Zeiten gesünder zu überstehen.

Denn Stress zu vermeiden ist schlichtweg nicht möglich.

Schon gar nicht wenn man ein Baby zu Hause hat, den Haushalt schmeißt und zudem noch am eigenen Unternehmen arbeitet. Ich bewundere alle Mütter, egal ob berufstätig oder nicht! Mama sein ist ein Vollzeitjob mit Stressgarantie! Doch egal in welche Lebensphase du dich gerade befindest, du hast negativen Stress wahrscheinlich bereits einmal eine Zeit lang erlebt oder steckst mitten drin. Noch nie war der Leistungsdruck unserer Gesellschaft so hoch wie jetzt, egal ob in der Schule, während des Studiums oder im Job. Ich hoffe also sehr, dass dir meine Tipps zur besseren Stress Bewältigung etwas helfen.

Tipps zur besseren Stress Bewältigung

Egal ob dein Stress beruflich und / oder privat ist, die folgenden Tipps zur besseren Stress- Bewältigung kannst du auf alle Bereiche des Lebens anwenden. Natürlich solltest du dabei auf dich hören und nur jene Tipps umsetzen, die sich für dich gut anfühlen. Es soll nicht zu noch mehr Stress führen, wenn ich zum Beispiel zu Yoga rate, du aber absolut kein Yoga-Typ bist.

1. Tipp: Mindset

Wie so oft spielt auch in Bezug auf den Stresslevel dein Mindset eine enorme Rolle. Deine Einstellung beeinflusst, ob positiver Stress zu negativem Stress wird und wie nahe dir dein Stress geht. Ich bin enorm anfällig, mich selbst zu sehr zu stressen. Zudem lasse ich mich auch von externen Faktoren sehr leicht stressen. Genau an dieser Schwäche habe ich gearbeitet und versucht, stressresistenter zu werden. Folgende Dinge kann ich dir empfehlen:

  • Schreibe am Abend die To-do’s für den nächsten Tag auf, am besten per Hand. Egal ob es private To-do’s sind oder berufliche, es hilft in allen Bereichen. So kannst du nämlich am Abend besser abschalten und hoffentlich gut schlafen. Achte darauf, es mit den To-do’s nicht zu übertreiben.
  • Arbeite deine To-Do-Liste ab und mache danach „Feierabend“.
  • Schalte Handy und Laptop bei Feierabend ab. Du musst nicht 24/7 erreichbar sein.
  • Plane Pausen und Zeit für dich ein und sehe diese Zeit als „Termin“, der auch eingehalten werden soll.
  • Entscheide bewusst, was wirklich dringend ist und was an einem anderen Tag erledigt werden kann.
  • Sage auch mal NEIN!

2. Tipp: Blase den Kopf frei

Nichts hilft mir in stressigen Zeiten mehr, als Bewegung in der frischen Luft – alleine. Nur ich, meine Kopfhörer und die wunderschöne Natur. Mittlerweile hängt meist ein schlafendes Baby in einer Trage an mir -das stört mich aber nicht beim „Energietanken“. Gehe also raus aus deiner Wohnung / deinem Haus, egal ob du am Land oder in der Stadt wohnst. Ein paar Schritte in der frischen Luft helfen, das Stresslevel zu senken und wieder klarer denken zu können. Versuche dich auch in dieser Zeit nicht mit deiner Arbeit zu beschäftigen, sondern genieße die Zeit zb. mit guter Musik.

3. Tipp: Fragen kostet nichts

Du hast bestimmt liebe Menschen in deinem Leben, die alles für dich tun würden. Warum also nicht einfach mal jemanden um Hilfe fragen, wenn dir alles zu viel wird und du merkst, dass dich der negative Stress überrollt?

4. Tipp: Schalte bewusst ab

Ja, ich weiß, es ist unglaublich schwer nach einem stressreichen, intensiven Tag am Abend abzuschalten. Die Gedanken laufen weiter, auch wenn man eigentlich schon schlafen soll. Mir hat es enorm geholfen 30-40 Minuten Yoga zu machen. Auch Meditation habe ich versucht, doch das war nichts für mich. Als es mir körperlich wieder besser ging, liebte ich auch ein intensives Workout im Fitnessstudio zum Stressabbau. Für längere Wanderungen (die mir immer sehr zum Stressabbau helfen) ist meist keine Zeit, weshalb ich kurze Entspannungseinheiten wesentlich besser in meinen Alltag integrieren kann.

Es gibt viele Möglichkeiten zum Stressabbau. Höre hier unbedingt auf dein Gefühl und wähle jene, die für dich passen.

5. Tipp: Futter für die Seele

Bist du ein Stress-Esser? Wenn ich gestresst bin, greife ich noch lieber zu süßen Speisen und esse generell mehr. Gerade in stressreichen Zeiten ist es wichtig, dass du gesunde, nährstoffreiche Gerichte isst und nur zuckerfreie low carb Süßspeisen. So unterstützt du deinen Körper nämlich bestmöglich bei der Stressbewältigung. Die süßen Rezepte dafür findest du auf meinem Blog. Stöbere einfach mal durch…

Neben der Wahl deiner Speisen ist es auch sehr wichtig, dass du dir ausreichend Zeit und Ruhe gönnst, um diese dann zu genießen. Esse nicht im Stehen, Gehen oder am Computer. Das sorgt für zusätzlichen Stress für dein Verdauungssystem.

Greife bewusst zu Lebensmitteln mit reichlich B-Vitaminen wie Käse, Eier, Huhn, Kartoffeln, Linsen und Fisch sowie magnesiumreichen Lebensmitteln wie Sonnenblumenkerne und Nüsse. Wieso? Das erkläre ich dir im nächsten Punkt.

6. Tipp: Mikronährstoffe

Stress ist einer der größten Mikronährstoffräuber. Auch, wenn du dich ausgewogen und gesund ernährst, kann dein Körper womöglich nicht alle Vitamine und Mineralstoffe aufnehme. Das kann beispielsweise daran liegen, dass die Darmflora in stressigen Phasen anders zusammengesetzt ist oder wir einfach zu hastig essen und die Verdauung darunter leidet. Ich empfehle dir, eine Mikronährstoffanalyse zu machen, bei der dein Hausarzt Blut abnimmt und eventuelle Lücken in der Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ausfindig macht. Anhand dieser Resultate solltest du dich dann von medizinischen Fachpersonal beraten lassen und gezielt supplementieren.

Wie auch bei den Lebensmitteln, die du kaufst, ist es auch bei Mikronährstoff-Präparaten unerlässlich, dass du auf höchste Qualität achtest. Denn nur so, tust du deinem Körper auch wirklich etwas Gutes damit. Produkte mit vielen Zusatzstoffen können auch auf die Verträglichkeit Einfluss nehmen. Aber auch die eingesetzte Verbindung in den Supplementen hat einen Einfluss auf die Bioverfügbarkeit  – z.B. zeigen organische Verbindungen eine ideale Bioverfügbarkeit. Das heißt, dass sie der Körper gut aufnehmen kann.

Seit Jahren schwöre ich für mich, Sean und nun auch Valentina auf die hochwertigen Mikronährstoffe von Pure Encapsulations®. Diese erhältst du in Apotheken und kannst dich dort auch sehr gut dazu beraten lassen.

Magnesium & B-Vitamine

Meine Hausärztin riet mir vor allem zu einem Magnesium und Vitamin-B-Complex Präparat.

Magnesium und ausgewählte B-Vitamine sind gerade in Phasen der Stress-Bewältigung wertvolle Stützen. Magnesium hemmt beispielsweise die Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin und leistet somit einen positiven Beitrag zur Stresstoleranz. B-Vitamine wie Vitamin B6, B12 und Folsäure können zusätzlich Müdigkeit und rasche Erschöpfung vermindern. Zudem sind B-Vitamine wichtig für starke Nerven.

Mehr dazu im Beitrag „Vegane low carb Müsliriegel | Gesunder Snack für gute Nerven“.

Energy Xtra

Ebenfalls empfehlen kann ich dir das Energy Xtra Präparat von Pure Encapsulations®. Dieses enthält natürliche Extrakte aus wertvollen Kräutern, wie der Wurzel von Ashwagandha und Panax Ginseng.

Diese Pflanzenextrakte enthalten sogenannte Adaptogene, die auch der Pflanze selbst in der Natur helfen, sich in Stresssituationen besser an die herrschenden Umweltbedingungen anzupassen.

Um bei Pflanzenextrakten einen gleichbleibenden Gehalt von wertbestimmenden Inhaltsstoffen zu gewährleisten, werden viele Phyto-Präparate von Pure Encapsulations® auf ihren Gehalt standardisiert. Außerdem testet der Hersteller im Zuge der Qualitätskontrollen unter anderem auf 70 verschiedene Pflanzenschutzmittel. Das stellt sicher, dass die Produkte frei von Pestizid-Rückständen sind.

Coenzym Q10

Zu guter Letzt kannst du dir auch meinen Beitrag „10 Tipps für mehr Energie im Alltag“ durchlesen. Darin beschreibe ich den körpereigenen Nährstoff Coenzym Q10. Dieser unterstützt uns sowohl geistig als auch körperlich das gewünschte Energielevel zu erreichen beziehungsweise zu halten. Zudem schützt Coenzym Q10 unsere Zellen vor freien Radikalen und wirkt so als eine Art Schutzschild für unser Immunsystem.

Stress bewältigen statt vermeiden: 6 Tipps die helfen

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Pure Encapsulations.

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