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Säure-Basen-Haushalt: Tipps für ein Gleichgewicht

Was ist eigentlich der Säure-Basen-Haushalt? Wodurch kann der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten? Und wie finde ich wieder die richtige Balance? Sicherlich hast auch du dir schon einmal Fragen, wie diese gestellt oder bist (un)bewusst auf dieses komplexe Thema aufmerksam geworden. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was deinen Säure-Basen-Stoffwechsel negativ beeinflussen kann, welche Lebensmittel basisch oder säurebildend wirken und auch welche Folgen eine dauerhafte Übersäuerung haben kann. Am Ende findest du Tipps für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.

Inhaltsverzeichnis

1. Was versteht man unter dem Säure-Basen-Haushalt?

Für einen normalen Ablauf der Stoffwechselvorgänge in unserem Körper muss auch der Säure-Basen-Stoffwechsel funktionieren. Der pH-Wert beschreibt dabei das Verhältnis der chemischen Gegenspieler Säuren und Basen zueinander, wobei wir bei Werten von unter 7 von „sauer“ und über 7 von „basisch“ sprechen. Jedes Organ und jede Körperflüssigkeit hat ihren eigenen spezifischen pH-Wert und kann nur dann fehlerlos arbeiten, wenn dieser auch konstant gehalten wird. Unser Körper schafft es normalerweise über unterschiedliche Mechanismen von selbst, den pH-Wert zu regulieren. Gerät aber das Verhältnis zwischen Säuren und Basen aus dem Gleichgewicht, kann sich das auf Dauer auf unsere Gesundheit (oder besser Wohlbefinden) auswirken. Deshalb ist es umso wichtiger, auf einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu achten.

Zur Messung des pH-Werts im Urin empfiehl mir meine Ärztin spezielle Harn-Testreifen. Diese können einen Hinweis auf deinen Säure-Basen-Status geben. Da der Urin-pH durch die Tageszeit und Ernährung beeinflusst wird, ist es sinnvoll über mehrere Tage ein Tagesprofil zu erstellen. Empfohlen werden mehrere Messungen pro Tag, idealerweise vor, und 1–2 Stunden nach den Hauptmahlzeiten sowie vor dem Zubettgehen. Das Ergebnis deines Tests über mehrere Tage besprichst du dann am besten mit einem Arzt deines Vertrauens

Säure-Basen-Haushalt: Tipps für ein Gleichgewicht

2. Gründe für Übersäuerung

Heutzutage fällt es uns oft schwer, unseren Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Das lässt sich auf unseren „modernen“ Lifestyle, wie eine unausgewogene Ernährung, zurückzuführen, der die körpereigene Regulation des Säure-Basen-Haushalts ordentlich fordert und zu einem „Überschuss“ an sauren Stoffwechselendprodukten führen kann. Doch was macht mich tatsächlich „sauer“? Im Folgenden findest du eine Übersicht über jene Faktoren, die zur Übersäuerung beitragen und damit deinen Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen können.

Falsche Ernährung

Besonders nach dem Konsum von viel Zucker (egal welcher Form), viel tierischem Eiweiß und wenig Gemüse, neigt unser Körper zu vermehrter Säurebildung. Die vollständige Liste der “sauren” und “basischen” Lebensmittel findest du weiter unten im Beitrag.

Stress

Leistungsdruck, Perfektionismus und Überbelastung im Alltag können ebenfalls zu einer dauerhaften Überlastung unserer Regulationsmechanismen führen. Diese Überforderung des Stoffwechsels entwickelt sich jedoch meist schleichend und sorgt für das Wahrnehmen unspezifischer Symptome, die oft nicht mit einer Dysbalance im Säure-Basen-Stoffwechsel in Zusammenhang gebracht werden. Betroffene berichten beispielsweise über einen Leistungsabfall, allgemeines Unwohlsein und eine generelle Antriebslosigkeit. Weiters können sich Veränderungen an Haut und Haaren bemerkbar machen, da diese nicht mehr ideal mit Nährstoffen versorgt werden und sich Stoffwechselprodukte im Bindegewebe einlagern. Umgekehrt hat ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts Einfluss auf unsere Stressresistenz.

Übermäßiger Sport

Auch Sport kann eine Übersäuerung hervorrufen, wenn dieser exzessiv betrieben wird. Bei intensivem Training entsteht in deinen Muskeln mehr Laktat (Salz der Milchsäure) als dein Körper zeitgleich abbauen kann. Je höher deine basische Pufferkapazität ist, desto mehr Laktat kann aus der Muskelzelle entfernt werden

Diäten

Eine Reduktionsdiät oder ein völliger Nahrungsverzicht beim Fasten kann unseren Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Vor allem bei längerem Fasten kommt es über einen vermehrten Abbau von Fettsäuren und dadurch bedingt, zur einer Mehrproduktion sogenannter „Ketonkörper“. Das hat zusätzlich Einfluss auf unsere Säure-Basen-Balance und die Stoffwechselleistung.  Meist tritt nach einigen Tagen eine “Diät-” bzw. “Fastenkrise” auf, die sich auf eine Unterversorgung des Körpers mit basischen Lebensmitteln zurückführen lässt. Daher ist es hier besonders wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr von Obst und Gemüse zu achten und bei Bedarf, auf ein Nahrungsergänzungsmittel zurück zu greifen.

3. Folgen von „Übersäuerung“

Wenn wir auf Dauer zu viele säurebildende Lebensmittel essen, zu viel Stress haben und körperlich über unsere Grenzen gehen, kann es sein, dass unser Körper es nicht mehr schafft, der Übersäuerung“ entgegen zu wirken. Stoffwechselendprodukte (also jene Stoffe, die eigentlich ausgeschieden werden sollen) lagern sich in Folge in verschiedenen Körperregionen ab, was den Körper belastet.

4. Ernährung & Säure-Basen-Haushalt

Grundsätzlich gilt die Faustregel, ein Verhältnis der säure- zu den basenbildenden Lebensmittel von 20:80 zu wählen. Aber woher weiß ich, welche Lebensmittel „sauer“ und welche „basisch“ sind? Hier gibt’s die Übersicht.

Säurebildende Lebensmittel

  • Tierische, eiweißreiche Lebensmittel und Fette
  • Weißmehlprodukte & Industriezucker
  • Fast Food & Fertiggerichte
  • Alkohol

Hast du gewusst, dass Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Vollkorn- und Sojaprodukte, Ölsaaten (Leinsaat, Kürbiskerne, Mohn, etc.) und Nüsse ebenfalls zu den „sauren“ Lebensmitteln gerechnet werden? Dennoch ist gegen einen regelmäßigen Verzehr nichts einzuwenden. Diese werden daher als “gute Säurebildner” bezeichnet, die im Gegensatz zu den oben genannten “schlechten Säurebildner” stehen und in Maßen genossen werden sollen.

Meine Rezept-Tipps mit guten Säurebildnern:

Basenbildende Lebensmittel

  • (Regionales) Gemüse, hier insbesondere Kartoffeln, Kürbis, Spinat, Blatt- und Wurzelgemüse, Sellerie sowie Fenchel
  • Reifes Obst
  • Pilze
  • Sprossen und Keime
  • (Wild)Kräuter

Bitte achte auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Bevorzuge hierbei Wasser und Mineralwasser ohne Kohlensäure oder ungesüßte Kräutertees.

Meine Rezept-Tipps mit guten basischen Lebensmitteln:

5. Tipps für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt

Wenn dein Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht ist, gibt es ein paar Hausmittel, die dir helfen können. Bespreche diese gerne auch mit deinem Arzt. Hier meine Top 7 Tipps gegen Übersäuerung:

  1. Stelle deine Ernährung um und versuche dich zu 80% basisch zu ernähren!
  2. Greif zu möglichst naturbelassenen und unverarbeiteten Obst- und Gemüsesorten!
  3. Versuche, mit deinem Stress besser umzugehen! Wie das gelingt, kannst du HIER nachlesen.
  4. Übertreibe es nicht beim Sport!
  5. Trinke ausreichend!
  6. Unterstütze deinen Körper durch regelmäßige Saunagänge!
  7. Greife zu einem hochwertigen Basenpulver – wie zu jenem von Pure Encapsulations®

Hochwertiges Basenpulver als Ergänzung

Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass wir einen sehr stressigen Tag haben, zu sauer essen oder mit einer intensiven Sporteinheit an unser Limit gegangen sind. An diesen Tagen empfehle ich dir, ein hochwertiges Basenpulver zu trinken.

Mein Mann (Profisportler) und ich verwenden seit Jahren das Basenpulver mit Zink von Pure Encapsulations®, da dieses nicht nur besonders hochwertig ist, sondern auch angenehm schmeckt (was bei den meisten anderen nicht der Fall ist) und das ganz ohne Aromen oder Süßungsmittel. Mit den Produkten von Pure Encapsulations® kannst du dir sicher sein, dass nur jene Stoffe deinem Körper zugeführt werden, die er auch wirklich benötigt. Also frei von unnötigen Zusatzstoffen. Stattdessen punkten die Mikronährstoff-Produkte mit einer hohen Qualität, besten Rohstoffen und einer sehr guten Verträglichkeit.

Das Spurenelement Zink, welches im Basenpulver enthalten ist, spielt im Säure-Basen-Stoffwechsel eine bedeutende Rolle und ist somit für dessen Gleichgewicht essenziell. Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Calcium sind ebenfalls wesentliche Zutaten im Basenpulver plus von Pure Encapsulations®. Sie haben Einfluss auf unsere Muskel- und Nervenfunktion sowie den Wasser- und Elektrolythaushalt und sorgen für einen funktionierenden Stoffwechsel.

Basenpulver Pure Encapsulations

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Pure Encapsulations.

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